Der Konfigurationsdialog der Jira-Integration legt fest, welche Jira-Vorgänge (Issues) als Aufgaben nach timr synchronisiert werden und wie diese Aufgaben in timr aussehen. Die Konfiguration erfolgt immer pro Projekt: Für jedes Jira-Projekt, das Sie mit timr verbinden möchten, legen Sie eine eigene Konfiguration an. Innerhalb einer Konfiguration wählen Sie zwischen einem einfachen und einem erweiterten Modus — je nachdem, ob eine einheitliche Regel für das gesamte Projekt genügt oder ob Sie einzelne Komponenten und Vorgangstypen unterschiedlich behandeln möchten. Dieser Artikel erklärt die einzelnen Bereiche des Dialogs und hilft Ihnen bei der Entscheidung, welcher Modus zu Ihrem Projekt passt.
Hinweis: Die Einrichtung der Integration selbst (Installation, Verbindung zwischen timr und Jira) ist nicht Teil dieses Artikels. Wie Sie die Integration erstmalig aktivieren, lesen Sie im Artikel „Jira-Integration".
2. Modul wählen: Einfach oder Erweitert
4.1 Projekte mit Komponenten
4.2 Vorgangstyp-Regeln (Issue-Typ)
4.3 Projekte ohne Komponenten
1. Konfiguration hinzufügen
Konfigurationen verwalten Sie in Jira, in der timr Konfiguration.
Schritt 1: Klicken Sie auf Konfiguration hinzufügen.
Schritt 2: Wählen Sie das gewünschte Jira-Projekt aus. Nutzen Sie das Suchfeld, um das Projekt z. B. über den Projektnamen schnell zu finden.
Schritt 3: Klicken Sie beim gewünschten Projekt auf Konfigurieren. Der Konfigurationsdialog öffnet sich.
2. Modus wählen: Einfach oder Erweitert
Zu Beginn der Konfiguration entscheiden Sie sich für einen der beiden Modi. Die folgende Gegenüberstellung hilft bei der Wahl:
- Einfach: Eine Standardkonfiguration für das gesamte Projekt. Alle Vorgänge werden nach denselben Regeln synchronisiert — ohne Unterscheidung nach Komponenten oder Vorgangstypen (Issue-Typen).
- Erweitert: Unterschiedliche Synchronisationsregeln pro Komponente (sofern das Projekt Komponenten enthält) und/oder pro Vorgangstyp. Geeignet, wenn einzelne Bereiche oder Vorgangstypen abweichend behandelt werden sollen.
Tipp: Beginnen Sie mit dem einfachen Modus, wenn alle Vorgänge eines Projekts gleich behandelt werden sollen. In den erweiterten Modus können Sie später jederzeit wechseln.
3. Einfache Konfiguration
Im einfachen Modus konfigurieren Sie drei Bereiche, die für alle synchronisierten Vorgänge des Projekts gelten:
- timr-Aufgabe auswählen: Die übergeordnete Aufgabe in timr, unter der alle synchronisierten Vorgänge als Aufgaben angelegt werden. Sie dient als Sammelpunkt für alle Tickets des Projekts.
- Status-Auswahl: Legt fest, bei welchem Jira-Status ein Vorgang synchronisiert wird und mit welchem Status er in timr als Aufgabe sichtbar ist. Verliert ein Vorgang in Jira den ausgewählten Status (z. B. Wechsel auf „Done"), wird die zugehörige Aufgabe in timr wieder ausgeblendet.
- Eigenschaften der timr-Aufgabe: Legt fest, welche Eigenschaften die angelegten Aufgaben erhalten — etwa ob sie buchbar und/oder verrechenbar sind oder ob für eine Buchung eine Notiz erforderlich ist. Diese Einstellungen gelten für alle über die Integration angelegten Aufgaben.
Hinweis: Die Konfiguration lässt sich erst speichern, nachdem eine timr-Aufgabe ausgewählt wurde.
4. Erweiterte Konfiguration
Der erweiterte Modus ermöglicht abweichende Synchronisationsregeln pro Komponente und pro Vorgangstyp. Der Aufbau des Dialogs hängt davon ab, ob das gewählte Jira-Projekt Komponenten enthält.
4.1 Projekte mit Komponenten
Enthält das Projekt Komponenten, besteht die erweiterte Konfiguration aus einer Standardkonfiguration und optionalen Konfigurationen pro Komponente.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration umfasst dieselben Bereiche wie der einfache Modus (timr-Aufgabe, Status-Auswahl, Eigenschaften der Aufgabe) und zusätzlich die Vorgangstyp-Regeln (siehe Abschnitt 4.2). Hier legen Sie fest, ob grundsätzlich alle Vorgangstypen synchronisiert werden sollen und wie. Für einzelne Vorgangstypen können Sie diese Regeln anschließend überschreiben.
Zwei zentrale Optionen für Vorgänge nach Komponentenzugehörigkeit
Zwei Schalter steuern, welche Vorgänge über die Standardkonfiguration synchronisiert werden:
- Vorgänge ohne Komponente synchronisieren?
- Vorgänge ohne (extra) konfigurierte Komponente synchronisieren?
Die folgende Tabelle zeigt die vier möglichen Kombinationen:
| Ohne Komponente | Ohne extra konfigurierte Komponente | Ergebnis |
| Ja | Ja | Alle Vorgänge werden synchronisiert: Vorgänge ohne Komponente sowie Vorgänge mit Komponente (nach eigener Regel, sofern vorhanden, sonst nach Standardkonfiguration). |
| Ja | Nein | Vorgänge ohne Komponente werden synchronisiert. Vorgänge mit Komponente nur dann, wenn für ihre Komponente eine eigene Konfiguration besteht. |
| Nein | Ja | Vorgänge ohne Komponente werden übersprungen. Alle Vorgänge mit Komponente werden synchronisiert (eigene Regel, sofern vorhanden, sonst Standardkonfiguration). |
| Nein | Nein | Nur Vorgänge synchronisiert, deren Komponente eine eigene Konfiguration hat. Vorgänge ohne Komponente und Vorgänge mit nicht eigens konfigurierter Komponente werden übersprungen. |
Konfiguration pro Komponente
Für einzelne Komponenten können Sie die Standardkonfiguration überschreiben — zum Beispiel für die Komponente „Bugfixing" mit eigenen Regeln. Sollen nur ganz bestimmte Komponenten synchronisiert werden, richten Sie ausschließlich für diese Komponenten eine Konfiguration ein. Der Dialog für eine einzelne Komponente entspricht dabei dem Aufbau der Standardkonfiguration im erweiterten Modus: Sie wählen erneut eine timr-Aufgabe, treffen die Status-Auswahl und legen eigene Vorgangstyp-Regeln (siehe Abschnitt 4.2) fest.
4.2 Vorgangstyp-Regeln (Issue-Typen)
Innerhalb jeder Konfiguration im erweiterten Modus — sowohl in der Standardkonfiguration als auch pro Komponente — legen Sie über die Vorgangstyp-Regeln fest, welche Vorgangstypen synchronisiert werden. Es gibt drei Möglichkeiten:
- Alle Vorgangstypen synchronisieren: Jeder Vorgangstyp wird nach denselben Regeln übernommen.
- Nur bestimmte Vorgangstypen synchronisieren: Es werden ausschließlich die Vorgangstypen synchronisiert, die Sie eigens konfigurieren.
- Alle synchronisieren, aber Sonderregeln für bestimmte Typen festlegen: Grundsätzlich werden alle Vorgangstypen übernommen; für einzelne Typen definieren Sie abweichende Eigenschaften.
Praxisbeispiel: Sie möchten alle Vorgänge synchronisieren und buchbar machen, Epics jedoch nicht buchbar. Wählen Sie dazu „Alle synchronisieren" und legen Sie für den Vorgangstyp „Epic" eine Sonderregel fest, die die Aufgabe nicht buchbar macht.
4.3 Projekte ohne Komponenten
Enthält das Projekt keine Komponenten, gibt es auch im erweiterten Modus nur eine Standardkonfiguration. Der Mehrwert gegenüber dem einfachen Modus liegt hier ausschließlich in den Vorgangstyp-Regeln (siehe Abschnitt 4.2): Sie können also weiterhin einzelne Vorgangstypen abweichend behandeln, jedoch nicht nach Komponenten unterscheiden.
5. Häufige Fragen
Wann sollte ich den erweiterten statt den einfachen Modus wählen?
Der einfache Modus genügt, wenn alle Vorgänge eines Projekts gleich behandelt werden sollen. Der erweiterte Modus ist sinnvoll, sobald einzelne Vorgangstypen unterschiedliche Eigenschaften erhalten sollen (z. B. Epics nicht buchbar) oder — bei Projekten mit Komponenten — einzelne Komponenten eigene Regeln benötigen.
Kann ich eine Konfiguration nachträglich ändern?
Ja. Sie können eine bestehende Konfiguration jederzeit in der timr Konfiguration in Jira bearbeiten, etwa den Statusfilter anpassen, die Aufgaben-Eigenschaften ändern oder zwischen einfachem und erweitertem Modus wechseln.
Was passiert, wenn ein Vorgang die konfigurierten Bedingungen nicht mehr erfüllt?
Verliert ein Vorgang den ausgewählten Status oder wird durch die Regeln nicht mehr erfasst, wird die zugehörige Aufgabe in timr ausgeblendet. Bereits gebuchte Zeiten bleiben erhalten.
Muss ich für jedes Projekt eine eigene Konfiguration anlegen?
Ja. Die Konfiguration erfolgt pro Projekt. Sie können beliebig viele Konfigurationen anlegen, um verschiedene Jira-Projekte mit unterschiedlichen Regeln zu synchronisieren.
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